22.01.2010 | 09:30
In Deutschland wird die Kampagne „Fairtrade-Towns“ von TransFair e.V. getragen und von vielen prominenten Paten unterstützt, wie zum Beispiel dem Vize-Präsidenten des Deutschen Städtetages Christian Ude. Die Stadt Bad Honnef wird noch diesen Januar die Auszeichnung “Fairtrade-Town” erhalten. Alle Bürger der Stadt tragen somit gemeinsam und aktiv dazu bei, ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen, so dass Produzenten in Lateinamerika, Afrika und Asien bessere Preise für ihre Produkte erhalten und ein menschenwürdigeres Leben führen können. In Bad Honnef heißt das, dass momentan schon diverse Einzelhandels- und gastronomische Betriebe und einige Einrichtungen fairgehandelte Waren anbieten und verbrauchen.
Interessierte können am Sonntag, den 24. Januar von 17.00 – 19.00 Uhr der offiziellen Titelvergabe zur „Fairtrade-Town“ beiwohnen. Die Veranstaltung findet in der Internationalen Fahhochschule Bad Honnef · Bonn statt.
Nach einer Begrüßung durch die Bürgermeisterin Wally Feiden und Prorektor der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn Prof. Dr. Kurt Jeschke, folgt ein Auftritt des Gospelchors der evangelischen Kirchengemeinde „`N Joy“. Eine faire Modenschau bietet die Möglichkeit, ein bisher relativ unbekanntes Gebiet der Fairtrade-Bewegung kennenzulernen. Die offizielle Titelübergabe durch Kathrin Bremer, anwesend in Funktion von TransFair e.V. bildet schließlich den Höhepunkt der Veranstaltung. Im Anschluss findet ein Gala Dinner zum Thema „Make our World a Better Place“ statt. Es werden außschließlich fair gehandelte oder biologisch angebaute Produkte genutzt und verarbeitet.
Unterstützt wird die Umsetzung der Kampagne durch eine Gruppe von fünf Eventmanagement Studentinnen der Internationalen Fachhochschule Bad Honnef · Bonn. Sie helfen, das Bewusstsein der Bürger Bad Honnefs hinsichtlich des „Fairtrade Gedanken“ zu gewinnen, und zu intensivieren.
Informationen über TransFair e.V. und die Kampagne Fairtrade-Town:
TransFair, der Verein zur Förderung des Fairen Handels mit der „Dritten Welt“ e. V., handelt als unabhängige Siegelinitiative nicht selbst mit Waren, sondern vergibt sein Fairtrade-Siegel für fair gehandelte Produkte. Aber was bedeutet dieses Siegel überhaupt? Generell bedeutet es ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt zu setzen. Der Faire Handel hat das Ziel, benachteiligte Produzentenfamilien in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern. Rund 1,5 Millionen Bauern und Plantagenarbeiter in 58 Ländern profitieren bereits vom Fairen Handel. (www.transfair.org)
Die Auszeichnung „Fairtrade-Town“ gibt es seit 2000 und wurde in Großbritannien eingeführt. Mittlerweile gibt es bereits über 750 „Fairtrade- Towns“ in über 17 Ländern. In Deutschland könne sich derzeit bereits acht Städte mit dem Titel „Fairtrade-Town“ schmücken. Alle Bürgerinnen und (www.fairtrade-towns.de)